Nachhaltige Landwirtschaft schafft
Arbeitsplätze.
Die gemeinnützige Organisation SEED wurde 1998 gegründet und arbeitet an der Schnittstelle von Bildung, Nachhaltigkeit und sozialem Wandel. Der Schwerpunkt liegt auf praxisnaher Permakultur- und Umweltbildung sowie gemeinwesenorientiertem Unternehmertum.
Zwischen 2009 und 2012 errichtete SEED landesweit Freiluftklassenzimmer an Schulen, die Umweltbildung mit Gemeinschaftsentwicklung verbanden. Auf Wunsch von Absolvent*innen entstand anschließend Seeding Futures – ein Programm, das Jugendlichen neue Wege in Beschäftigung, ökologisches Engagement und Eigenverantwortung eröffnet.
In Südafrika sind über 60 % der Jugendlichen arbeitslos – besonders in strukturschwachen Regionen wie den Cape Flats. Gleichzeitig verschärfen Klimawandel, Dürren und Hitzewellen die soziale Notlage.
SEED erkannte früh den Bedarf, ökologische Bildung mit Arbeitsmarktintegration zu verbinden. Das Programm stärkt sowohl Jobchancen als auch die Widerstandsfähigkeit von Gemeinden gegenüber Umweltkrisen.
Das 19-wöchige Ausbildungsprogramm vermittelt arbeitslosen Jugendlichen praxisnahe Kenntnisse in Klimaresilienz und Permakulturdesign. Ziel ist es, nachhaltige Berufsperspektiven in der grünen Wirtschaft zu schaffen.
Die Teilnehmenden lernen, Hausgärten und Nachbarschaftsstrukturen resilient zu gestalten und sammeln praktische Berufserfahrung durch Kooperationen mit lokalen Betrieben. Einige Absolvent*innen haben bereits Jobs im Umweltsektor gefunden. Ein Beispiel: das von Teilnehmenden gegründete Easy Peasy Enterprise, das Arbeitsplätze in Mitchell’s Plain geschaffen und den lokalen Gemüseanbau gefördert hat.
Dank der Förderung durch den Lemonaid & ChariTea e.V. werden Schulungen, Gehälter, Materialien und Betriebskosten finanziert.
Leigh Brown
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