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Projektstandort:
Vrygrond, Westkap, Südafrika
Projektlaufzeit:
2025-2028
Projektbudget:
150.000 €
Themenschwerpunkte:
Weiterbildung
SOZO
Chemondlay Speelman ist Bäckerin; Hazel Samantha Hangaika verkauft gereinigtes Wasser; Waseema Davids ist Masseurin und Friseurin. Bei den drei handelt es sich um junge Unternehmerinnen, die zuvor ihre Ausbildung bei der SOZO Foundation erworben haben. Auf dem Bild nehmen sie an einer Schulung eines Gastdozenten des Incubation Hub zum Thema Kleinunternehmenskredite teil.

Eine Initiative zur beruflichen Weiterbildung
und Beschäftigung für Jugendliche in Vrygrond.

Der Sozo Foundation Trust (SOZO) wurde 2011 in Vrygrond (Kapstadt) gegründet. Was als Nachhilfeinitiative begann, entwickelte sich zu einem ganzheitlichen Bildungs- und Arbeitsprogramm. Heute betreibt die NGO ein selbsttragendes Gemeinschaftsökosystem, in dem junge Menschen nicht nur geschult, sondern auch als Mentor*innen und Ausbilder*innen aktiv werden. Mit diesem Ansatz schafft SOZO langfristige Wirkung, gegenseitige Verantwortung und mehr wirtschaftliche Stabilität für ganze Gemeinschaften.

Über 60 % der Jugendlichen in Südafrika sind arbeitslos. Fehlende Schulabschlüsse, ungleiche Bildungschancen und soziale Ausgrenzung führen oft zu Armut und Perspektivlosigkeit. Staatliche Programme greifen nur begrenzt – es braucht lokale, praxisnahe Lösungen. Genau hier setzt der Sozo Foundation Trust mit “Fuel the Future” an: durch ein Modell, das Ausbildung eng mit realen Arbeitsmöglichkeiten verzahnt und so nachhaltige Chancen schafft.

Das Ausbildungszentrum Fuel the Future verbindet Qualifizierung, Beschäftigung und Unternehmertum. Herzstück ist das Fuel the Future Coffee House, ein Café, das gleichzeitig Lernort und Arbeitsplatz ist. Hier erwerben Jugendliche Kenntnisse in Gastronomie, Kundenservice, Betriebsabläufen und Eventorganisation – direkt in der Praxis.
Ergänzt wird das Angebot durch Job-Shadowing, Mentoring und Schulungen, die in dauerhafte Anstellungen münden, etwa als Baristas, Bäcker:innen oder Programmkoordinator:innen.
Darüber hinaus eröffnet ein Unternehmermarktplatz jungen Gründer:innen den Zugang zu Vertrieb, Geräteverleih und Netzwerken. Veranstaltungen und Abo-Services sichern die finanzielle Basis des Programms.
Der Lemonaid & ChariTea e.V. unterstützt das Projekt mit Mitteln für Betriebskosten, Personal und Ausbildungsplätze – und trägt so zur Schaffung nachhaltiger Beschäftigung bei.

Anton Cuyler
Mail

Eindrücke aus dem Projekt.

  • Esther Ramanantsialonina und Sidikat Olajuwon sind Projektteilnehmerinnen der südafrikanischen Organisation SOZO. Auf dem Bild arbeiten die Unternehmerinnen an der „Dream Wall“, einem inspirierenden und interaktiven Raum, in dem sie ihre kurzfristigen Ziele visuell darstellen können.
  • Evelyn hält eine Präsentation im Genesis Incubation Hub von SOZO in Südafrika.
  • Teilnehmende des Genesis Incubation Hubs von SOZO in Südafrika.
  • Antario Beukes, Julia Koeberg und Noemia Nemy sind Projektteilnehmende der Organisation SOZO in Kapstadt, Südafrika. In der Tech-Zone beschäftigen sich die jungen Unternehmer*innen vor allem mit Aktivitäten, die die Entwicklung und Sichtbarkeit ihres Unternehmens fördern.
  • Zantine von SOZO in Südafrika.
  • Chemondlay Speelman ist Bäckerin; Hazel Samantha Hangaika verkauft gereinigtes Wasser; Waseema Davids ist Masseurin und Friseurin. Bei den drei handelt es sich um junge Unternehmerinnen, die zuvor ihre Ausbildung bei der SOZO Foundation erworben haben. Auf dem Bild nehmen sie an einer Schulung eines Gastdozenten des Incubation Hub zum Thema Kleinunternehmenskredite teil.