Samanala Valley Foundation Hospital
Nachhaltige Augengesundheit, lokale Beschäftigung und Stärkung der Rolle der
Frau im ländlichen Sri Lanka.
Gegründet 1995 von Nigel Kerner, fokussiert die Stiftung auf kostenlose Augenbehandlungen und Bildung in der Teeanbauregion. Das Krankenhaus wird unterstützt durch eine Teeplantage, die stabile Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung schafft. Die Stiftung verbessert den Zugang zur Gesundheitsversorgung und setzt sich für nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung in Sri Lanka ein.
In der Region Kiriwan Eliya und darüber hinaus ist der Zugang zur Augenversorgung – insbesondere zu Kataraktoperationen – stark eingeschränkt. Teepflücker*innen sind über lange Zeit hoher UV-Strahlung ausgesetzt, was ihr Risiko erhöht, an Grauem Star zu erkranken. Leider können sich die meisten keine Operation leisten, was zu vermeidbarer Erblindung führt und die Armut weiter verschärft. Wer das Augenlicht verliert, kann nicht mehr arbeiten und verliert damit seine wichtigste Einkommensquelle. Familien, die bereits mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfen, sind dann auf jüngere Angehörige angewiesen, was deren Bildungs- und Berufschancen stark einschränkt.
Jüngere Familienmitglieder übernehmen oft Pflegeaufgaben, was ihnen den Schulbesuch oder eine Arbeit erschwert. Die Wiederherstellung des Sehvermögens durch eine Kataraktoperation gibt den Betroffenen ihre Unabhängigkeit zurück und ermöglicht es ihnen, wieder zum Alltag im Haushalt beizutragen – was die Belastung für ihre Angehörigen deutlich verringert.
Früher wurde das Krankenhaus vollständig vom Gründer und durch private Spenden finanziert. Nach dessen Tod sind die finanziellen Mittel jedoch fast vollständig aufgebraucht, sodass erstmals externe Unterstützung notwendig ist.
Die Samanala Valley Foundation verbessert die Augenversorgung in Ethul Kotte durch kostenlose Kataraktoperationen und regelmäßige Augenuntersuchungen. Im ersten Jahr sind über 200 Eingriffe geplant, langfristig sollen jährlich mehr als 300 Operationen erfolgen. Fachkräfte werden ausgebildet und fest angestellt, moderne medizinische Geräte und Materialien sichern eine nachhaltige Behandlung. Gleichzeitig stärkt das Projekt junge Frauen: Ein geschützter Treffpunkt bietet Workshops, Austausch und Weiterbildung in Gesundheit, mentalem Wohlbefinden und praktischen Fähigkeiten. So werden soziale Kontakte gefördert und Chancen für persönliche Entwicklung geschaffen.
Der Lemonaid & ChariTea Verein unterstützt das Projekt finanziell, insbesondere Personalkosten, medizinische Ausstattung und Verwaltung.
George Patrick
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